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Weltbekannt wurde die Stadt Kanchanaburi in Thailand, kurz Kan Buri genannt, im Westen Thailands durch den Filmklassiker "Die Brücke am Kwai" von 1957. Der Film schildert auf eindrucksvolle Weise das Leid der Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges zum Bau der Eisenbahnbrücke über den Khwae Yai eingesetzt wurden. Ihrer wird im JEATH Kriegsmuseum gedacht. Doch ist Kanchanaburi mit seinen prachtvollen Tempeln, seinem pulsierenden Nachtleben und den Naturschönheiten im Erawan-Nationalpark nicht nur für Geschichtsinteressierte ein lohnendes Reiseziel.

Eine beeindruckende Naturschönheit

Eine der geschichtsträchtigsten Brücken

Üppig, ruhig und einfach wunderschön
Kanchanaburis bekanntestes Wahrzeichen ist die Eisenbahnbrücke über den Fluss Khwae Yai. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs von der japanischen Besatzungsmacht errichtet, die zum Bau Hunderttausende von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern einsetzte. Über 100.000 asiatische und 16.000 westliche Arbeiter fanden dabei den Tod. So erhielt die Verbindung nach Burma den berüchtigten Namen "Todeseisenbahn". International bekannt wurde das bewegende Schicksal der Gefangenen durch den Roman "Die Brücke am Kwai" von Pierre Boulle und den gleichnamigen Spielfilm von David Lean. Nachdem die schwarze Stahlkonstruktion im Krieg stark beschädigt wurde, ließ man sie 1946 originalgetreu wiederaufbauen. Die zweistündige Fahrt mit der "Death Railway" ins benachbarte Nam Tok führt Sie durch abwechslungsreiche Landschaften voll grüner Reisfelder und steiler Hügelketten. In Nam Tok bietet sich ein Ausflug ins nahegelegene Hellfire Pass Memorial Museum an, wo Sie noch tiefer in die Geschichte eintauchen können.
Im JEATH Kriegsmuseum in Kanchanaburi gedenkt man der unzähligen Toten, die der Bau der Eisenbahnbrücke über den Fluss Khwae Yai gefordert hat. Das Museum befindet sich rund drei Kilometer südlich der Brücke innerhalb der Tempelanlage Wat Chai Chumphon. Die Bezeichnung JEATH steht für die Anfangsbuchstaben von Japan, England, Australien/Amerika, Thailand und Holland. Aus diesen Ländern kamen die meisten Zwangsarbeiter. Das Museum zeigt drei Nachbildungen von Bambusbaracken, in denen die Gefangenen untergebracht waren. Fotografien, Alltagsgegenstände und Werkzeuge zeichnen ein eindrucksvolles Bild von den menschenunwürdigen Zuständen, unter denen die Kriegsgefangenen leben und arbeiten mussten. Auch ein historischer Eisenbahnzug und Artilleriewaffen aus dem Zweiten Weltkrieg sind zu sehen. Der Soldatenfriedhof, auf dem viele der Kriegsgefangenen bestattet sind, ist nicht weit vom Museum entfernt. Hier können Sie berührende Grabinschriften lesen und den Verstorbenen eine Gedenkminute widmen.
Der Erawan-Nationalpark ist zwar ca 65km entfernt, aber in Ihrem Kanchanaburi Urlaub auf alle Fälle einen Besuch wert. Die malerischen Wasserfälle ergießen sich über sieben Ebenen in natürliche Bassins, die bei hohen Temperaturen zu einem erfrischenden Bad einladen. In den Wasserbecken leben zahlreiche Fische, die mit Vorliebe die Hornhaut von den Füßen der Badenden knabbern. So ist eine kostenlose Spa-Behandlung bei einem Besuch der Erawan-Wasserfälle inklusive. Die etwa drei Kilometer lange Wanderung bis zur höchsten Ebene führt Sie zu atemberaubenden Aussichtspunkten, die Ihnen die hinreißenden Landschaften des Nationalparks in all ihrer Schönheit vor Augen führen. Park und Wasserfall sind übrigens nach einem dreiköpfigen Elefanten, dem Reittier des hinduistischen Gottes Indra, benannt. Die Erawan-Wasserfälle sind ein beliebtes Ausflugsziel, sodass es mitunter zu einem wahren Besucheransturm kommen kann. Wenn Sie aber frühmorgens anreisen, haben Sie die Wasserfälle fast für sich alleine.
Im Gegensatz zum beliebten und viel besuchten Erawan-Nationalpark ist dieser Park eher ruhig und friedlich. Der Khuean-Srinagarindra-Nationalpark ist sehr grün und neben den herrlichen Huay-Mae-Khamin-Wasserfällen werden Sie auch von den Höhlensystemen überrascht sein, die dieser Park zu bieten hat. Darüber hinaus beherbergt dieser Park eine Vielzahl von Wildtieren wie Leoparden, Fledermäuse und Langsamloris. Der wichtigste Punkt des Parks ist der Srinagarind-Staudamm mit einem Aussichtspunkt und einem Park in der Nähe, der zu einer schönen Pause einlädt.
Die beste Reisezeit für Kanchanaburi, Thailand, ist von November bis Februar, während der kühleren und trockeneren Jahreszeit. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, und es gibt weniger Regen, was ideal für Outdoor-Aktivitäten und den Besuch von Sehenswürdigkeiten wie der Brücke am Kwai, Wasserfällen und Nationalparks ist. Die Sommermonate können heiß und regnerisch sein.
Erfahren Sie mehr über die beste Reisezeit für Thailand und Kanchanaburi je nach Jahreszeit, Region, Art der Reise und Aktivitäten.
Kanchanaburi erreicht man am besten von Bangkok aus. Es gibt regelmäßige Busse und Minivans, die etwa 2-3 Stunden benötigen. Alternativ fährt ein Zug vom Thonburi-Bahnhof in Bangkok direkt nach Kanchanaburi, eine landschaftlich schöne Strecke, die etwa 3 Stunden dauert. Privater Transfer mit dem Auto ist ebenfalls eine Option für mehr Flexibilität.
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