Wo Glaube, Tiefe und Wüste treffen
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Süd-Sinai bietet mehr, als viele denken, und nicht alles spielt sich unter Wasser ab. Neben Badeorten, Korallenriffen und Tauchplätzen wie im Nationalpark Ras Mohammed oder dem Blue Hole lohnt ein Blick ins Landesinnere: Der Coloured Canyon bringt Farbe in die Wüste und im Katharinenkloster am Berg Sinai treffen Geschichte und Glaube auf 2.285 Metern aufeinander.

Erkunden Sie beeindruckende Natur

Erleben Sie das Farbenspiel des Canyons

Erkunden Sie einen der heiligsten Orte
Nur wenige Kilometer von Scharm El-Scheich entfernt liegt Ras Mohammed, der erste Nationalpark auf der Sinai-Halbinsel, wo sich der Golf von Suez und der Golf von Aqaba treffen. Bekannt für seine Unterwasserwelt mit farbenprächtigen Riffen, tropischen Fischen und leuchtenden Korallen, ist das Schutzgebiet ein beliebtes Ziel für Schnorchler und Taucher. Auch wer nicht ins Wasser möchte, findet hier Ruhe und Natur: Der südlichste Punkt bietet kleine Buchten mit schönen Stränden und Aussichtspunkten.
Zu den bekanntesten Tauchplätzen der Sinai-Halbinsel zählt das Blue Hole bei Dahab – ein unterseeisches Sinkloch mit rund 130 Metern Tiefe. In geringer Tiefe öffnet sich „The Saddle“ zum offenen Meer, etwas tiefer beginnt der Tunnel „The Arch“. Das Loch und die umliegenden Riffe sind reich an Korallen und Rifffischen. Einer lokalen Legende nach suchte einst ein Mädchen Zuflucht vor seinem Schicksal – ihr Geist soll noch heute in den Tiefen leben.
Etwas landeinwärts von Nuweiba liegt der Coloured Canyon, der ein Farbenspiel im Fels bietet. Er besteht aus Sandstein und Kalkstein, geformt durch Wind- und Wassererosion über Millionen von Jahren. Seine einzigartigen Farben stammen von verschiedenen oxidierten Mineralien. Hinter seiner Schönheit birgt der Coloured Canyon auch geologische Geheimnisse: In den Felsen ruhen versteinerte Überreste urzeitlichen Meereslebens – stumme Zeugen einer Zeit, als diese Region noch vom Meer bedeckt war.
Einmal im Leben an einem der heiligsten Orte stehen: Im Sinai treffen Besucher auf das Katharinenkloster und den Berg Sinai. Das Kloster aus dem 6. Jahrhundert gilt als ältestes durchgehend bewohntes der Welt. Seine Bibliothek beherbergt nach dem Vatikan die größte religiöse Sammlung. Der Berg gilt Juden, Christen und Muslimen als gesegnetes Land – hier soll Gott seinen Bund mit dem Volk geschlossen haben. Er gehört zu den höchsten Erhebungen der Region und bietet eindrucksvolle Sonnenauf- und -untergänge.
Im bergigen Inneren der Sinai-Halbinsel erleben Sie Vergangenheit, eingeritzt in Stein und Landschaft. Hier liegt das Wadi Mukattab, auch bekannt als „Tal der Inschriften“ – benannt nach den unzähligen Felswänden, die über zwei Kilometer mit antiken Gravuren bedeckt sind. Weiter nördlich, nahe dem Grab von Scheich Suliman, befindet sich das Wadi Maghara, wo bereits zu pharaonischer Zeit Türkis abgebaut wurde.
Um nach Süd-Sinai zu gelangen, fliegen Sie am besten zum Flughafen Sharm El-Sheikh (SSH), der von vielen Städten angeflogen wird. Alternativ gibt es Busverbindungen von Kairo oder Sie nutzen eine Fähre von Hurghada aus. Jede Option bietet Ihnen den Zugang zu den beeindruckenden Landschaften der Region.
Die beste Zeit, um Süd-Sinai zu besuchen, liegt zwischen März und Mai sowie zwischen September und November. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, was ideal für Aktivitäten wie Tauchen, Wandern und Erkunden der Wüstenlandschaften ist. Die Sommermonate können extrem heiß sein, während der Winter mild, aber kühler ist.
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